Der Kalte Krieg in den Schweizer Schulen

Eine kulturgeschichtliche Analyse

Beschreibung
Die gesellschaftlichen Ansprüche an die Schule sind heterogen. Während des Kalten Krieges herrschte jedoch ein bemerkenswerter Konsens darüber, dass die Institution und ihre Lehrpersonen der«Weltgefahr des Kommunismus» aktiv entgegentreten müssten. Dazu gehörten auch das Einstehen für die Geistige und die Bejahung der militärischen Landesverteidigung. Der Geschichtsunterricht und die staatsbürgerliche Erziehung galten als besonders wertvoll, um die nachwachsende Generationfür«vaterländischen Werte» wie Solidarität, Freiheit, Neutralität oder Demokratie zu sensibilisieren und die Abwehrbereitschaft gegenüber dem Kommunismus zu stärken. Im geistigen Klima des Kalten Krieges wurde von den Lehrpersonen eine loyale Einstellung zum Staat erwartet. Linke,Militärdienstverweigerer oder als zu«progressiv» eingestufte Lehrkräfte konnten unter Druck geraten und sogar ihre Stelle verlieren. Dievorliegende Dissertation geht mittels einer kulturgeschichtlichen Analyse der Frage nach, wie sich Wahrnehmung und Deutung des KaltenKrieges in den Diskursenüber die institutionellen Aufgaben der Schule, im Nachdenkenüber das Lehren und Lernen sowie in der Debatteüber die Auswahl der Lehrpersonen widerspiegelten. Weiter zeigt die Studie, wieder bipolare Konflikt selbst gedeutet wurde und wie sich die Narrative, die im Unterricht vermittelt wurden, im Laufe des Kalten Kriegesveränderten.Herausgeberschaft der Reihe«Geschichtsdidaktik heute» im hep verlagProf. Dr. Béatrice ZieglerPolitische Bildung und Geschichtsdidaktik, Pädagogische Hochschule FHNW, am ZDA, AarauProf. Dr. Marko DemantowskyInstitut Sekundarstufe I und II, Pädagogische Hochschule FHNW, Aarau Prof. Dr. Markus FurrerPädagogische Hochschule Luzern (PHLU) Stephan HedigerPädagogische Hochschule Zürich (PHZH) Dr. Nadine RitzerInstitut Sekundarstufe I, Pädagogische Hochschule Bern (PHBern)
CHF 49.00
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Die gesellschaftlichen Ansprüche an die Schule sind heterogen. Während des Kalten Krieges herrschte jedoch ein bemerkenswerter Konsens darüber, dass die Institution und ihre Lehrpersonen der«Weltgefahr des Kommunismus» aktiv entgegentreten müssten. Dazu gehörten auch das Einstehen für die Geistige und die Bejahung der militärischen Landesverteidigung. Der Geschichtsunterricht und die staatsbürgerliche Erziehung galten als besonders wertvoll, um die nachwachsende Generationfür«vaterländischen Werte» wie Solidarität, Freiheit, Neutralität oder Demokratie zu sensibilisieren und die Abwehrbereitschaft gegenüber dem Kommunismus zu stärken. Im geistigen Klima des Kalten Krieges wurde von den Lehrpersonen eine loyale Einstellung zum Staat erwartet. Linke,Militärdienstverweigerer oder als zu«progressiv» eingestufte Lehrkräfte konnten unter Druck geraten und sogar ihre Stelle verlieren. Dievorliegende Dissertation geht mittels einer kulturgeschichtlichen Analyse der Frage nach, wie sich Wahrnehmung und Deutung des KaltenKrieges in den Diskursenüber die institutionellen Aufgaben der Schule, im Nachdenkenüber das Lehren und Lernen sowie in der Debatteüber die Auswahl der Lehrpersonen widerspiegelten. Weiter zeigt die Studie, wieder bipolare Konflikt selbst gedeutet wurde und wie sich die Narrative, die im Unterricht vermittelt wurden, im Laufe des Kalten Kriegesveränderten.Herausgeberschaft der Reihe«Geschichtsdidaktik heute» im hep verlagProf. Dr. Béatrice ZieglerPolitische Bildung und Geschichtsdidaktik, Pädagogische Hochschule FHNW, am ZDA, AarauProf. Dr. Marko DemantowskyInstitut Sekundarstufe I und II, Pädagogische Hochschule FHNW, Aarau Prof. Dr. Markus FurrerPädagogische Hochschule Luzern (PHLU) Stephan HedigerPädagogische Hochschule Zürich (PHZH) Dr. Nadine RitzerInstitut Sekundarstufe I, Pädagogische Hochschule Bern (PHBern)

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Der Kalte Krieg in den Schweizer Schulen
Eine kulturgeschichtliche Analyse
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Einband
Buch
Auflage
1. Auflage 2015
Seitenzahl
568 Seiten
ISBN
ISBN 978-3-0355-0275-6
Format
155 x 225 mm
Zusatzinfo
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