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Revolution Smartphone – Wie Denken, Wahrnehmen und Kommunizieren an Schulen und Hochschulen verändert werden

26.08.14

Im digitalen Zeitalter mit ständiger Erreichbarkeit sind Ablenkungen allgegenwärtig, und die Konzentration auf einzelne Aufgaben wird zunehmend schwieriger. Selbst im Privatleben ist das hinderlich und störend, aber in Schule und Hochschule stellen diese Aufmerksamkeitskiller sowohl Lehrpersonen als auch das Lernen vor drängende neue Herausforderungen.

Welche Schwierigkeiten die Digitalisierung des Alltags und die dadurch veränderte Wahrnehmung der Lernenden und Studierenden mit sich bringen, zeigen Andreas Belwe und Thomas Schutz in «Smartphone geht vor» (hep verlag). In ihrem Buch definieren und porträtieren die Autoren die unterschiedlichen Lebensentwürfe und Ansprüche der Generationen X,Buchcover Smartphone geht vor Y und Z und zeigen auf, welche neuen Lernanforderungen sich daraus ergeben. Ein besonders brisantes Problem ist, dass die ältere, technologisch weniger versierte Generation X, die jüngeren «Digital Native»-Generationen Y und Z unterrichtet.

Wissenschaftlich fundiert erläutern Belwe und Schutz, dass die massive Digitalisierung nicht nur die Art und Weise des Lernens und Arbeitens grundlegend verändert, sondern auch die Gehirne unterschiedlich geprägt hat.

Mit «Smartphone geht vor» wagen sie eine Antwort auf die Frage, wie diese Kluft zwischen traditionell und digital Lernenden überbrückt werden kann. Anhand von Praxisbeispielen, erprobten Lernstrategien und Tipps zum Selbstmanagement geben die Autoren hilfreiche Ratschläge zur Entwicklung geeigneter Didaktikkonzepte, um auf diese Weise das Lernen der jungen Generation zu fördern.

Andreas Belwe, Thomas Schutz: Smartphone geht vor – Wie Schule und Hochschule mit dem Aufmerksamkeitskiller umgehen können, hep verlag 2014, 208 Seiten, Broschur, CHF 26.00, ISBN 978-3-0355-0086-8 (Auch erhältlich als E-Book)

Zu den Autoren

Dr. phil. Andreas Belwe ist Dozent für Philosophie an der Technischen Universität München. Darüber hinaus lehrt er wissenschaftliches Arbeiten und ist tätig als Schreib-Coach an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Neben seiner akademischen Beschäftigung unterstützt er Studierende und Absolventen bei wissenschaftlichen Projekten und berät Führungskräfte und Personalentwickler. 1998 gründete er in München die Beraterpraxis KYON.

Dr. rer. nat. Thomas Schutz ist Mikro- und Molekularbiologe, zertifizierter Lerntherapeut und lizensierter Analyst, Trainer und Berater für Talent- und Kompetenzdiagnostik und -entwicklung. Seit 2007 ist er selbstständig als Personalberater tätig, insbesondere mit den Schwerpunkten individuelles, kollektives und organisationales Lernen und Lehren sowie kompetenzbasierte Lern- und Selbstorganisationsprozesse. Darüber hinaus zählen die Konzeption und die Implementierung strategieumsetzender Lern-und Talentarchitekturen zu seinen Arbeitsbereichen. Seit 2012 ist er ausserdem als Lehrperson für besondere Aufgaben (Lern- und Schlüsselkompetenzen und Entwicklung neuer Didaktikkonzepte) angestellt.

Für weitere Informationen und ein Rezensionsexemplar:
info@hep-verlag.ch, +41 (0)31 310 29 29