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Hausaufgaben - Nein Danke!

Warum wir uns so bald wie möglich von den Hausaufgaben verabschieden sollten

Sie sind sozial ungerecht, pädagogisch fragwürdig und persönlich belastend: Hausaufgaben gehören seit Jahrhunderten zum Standardrepertoire von Lehrpersonen– dabei wird ihre Wirkung für
den Lernprozess völligüberschätzt. Weil nicht alle Elternhäuser die gleiche Unterstützung bei den Hausaufgaben anbieten können, wirken sie sozial selektierend: Wer als Schülerin oder Schüler Probleme und nicht die richtige Hilfe im Hintergrund hat, verliert durch die Hausaufgaben– und nicht etwa trotz der Aufgaben– schnell den Anschluss an die Unterrichtsinhalte. Das zeigen Forschungen etwa desWissenschaftszentrums Berlin. Ausserdem hat sich in der Pädagogik längst der Trend zu einem möglichst individuellen Lernen entwickelt– und diesem Ansatz widersprechen Hausaufgaben mit ihren gleichmacherischenMethoden völlig. Es wird also höchste Zeit, sich von diesem veralteten Instrument zu lösen– und stattdessen echte«Schulaufgaben» im besten Sinne des Wortes zu entwickeln und einzusetzen.Das Werk gliedert sich in vier Hauptteile:1. Hausaufgaben– der nicht hinterfragte Standard2. Sinnvoll oder Selektion? Hausaufgaben im Fokus der Wissenschaft3. Praxiserfahrungen– so kann es anders laufen4. Von Haus- zu Schulaufgaben: ein alternatives Gesamtkonzept
Buch | 1. Auflage 2015 | 152 Seiten | 15,5 x 22,5 cm, Broschur
ISBN 978-3-03822-017-6 | hep verlag
CHF 19.00

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