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Medienmitteilung «Medien. Die vierte Gewalt»

19.06.18

BuchcoverMedien sind heute längst nicht mehr blosse Beobachter des Geschehens. Die sogenannte «vierte Gewalt» ist quasi zur «ersten Macht» geworden. In diesem Buch werden deshalb die Verantwortung der Medien und ihr Freiheitsbild kritisch hinterfragt. Die Pressefreiheit nur zu verteidigen, genügt bei uns nicht mehr. Sind wir auf dem Weg von einem demokratischen Rechtsstaat zum digital-demokratischen Medienstaat? Wie steht es um die Autonomie der Politik und der Justiz? Hat die Privatsphäre gegenüber dem Mediensystem überhaupt noch eine Chance? Kontroverse Diskussionen über den Journalismus  zu führen, ist allerdings riskant. Ausgerechnet diejenigen, die ihre Daseinsberechtigung u.a. darin sehen, jede Art von Macht zu kritisieren, zeigen sich selbst oftmals wenig kritikfähig.

Edy Salmina: Medien. Die vierte Gewalt
hep verlag, 176 Seiten, ISBN 978-3-0355-1317-2, CHF 38.00
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AutorZum Autor
Edy Salmina arbeitete fast 20 Jahre bei Radiotelevisione svizzera,  als Tageschauredaktor, Leiter des ersten Radioprogramms und schliesslich als Chefredaktor und Präsident der Chefredaktorenkonfrenez der SRG. Von 1998 bis 2010 sass er im schweizerischen Presserat, heute ist er Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Salmina führt seit 2012 eine Anwaltskanzlei in Lugano und hat zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zu Strafrecht, Strafprozess- und Medienrecht veröffentlicht.