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Gaming für Studium und Beruf – machen uns Computerspiele klüger?

12.04.16

Computerspiele haben keinen guten Ruf. Sie halten Jugendliche vom Lernen ab, bringen die Gamer um den Schlaf und treiben sie in die soziale Isolation. Gamer fliehen vor den Anforderungen der Wirklichkeit in eine virtuelle Welt, vergeuden ihre Zeit im Kampf um fiktive Leben und nächste Level, und ruinieren bei alldem ihre Gesundheit und ihr Gehirn – so die weitverbreitete Sichtweise. Aber stimmt sie auch? Oder ist Gaming vielleicht die perfekte Vorbereitung auf künftige Herausforderungen? Bringen uns die Kompetenzen, die wir uns beim Gamen aneignen, mehr Erfolg in der Schule, im Studium und am Arbeitsplatz? Sind Computerspiele gar die perfekte Lernumgebung, um uns im Umgang mit knapper Zeit und unendlich vielen Daten zu üben?

Gaming für Studium und BerufMartin Lorber und Thomas Schutz räumen in ihrem neuen Buch «Gaming für Studium und Beruf» mit vielen Vorurteilen auf. So ist Gaming kein Zeitvertreib von schulmüden Teenagern. Jeder vierte Gamer ist älter als 50, knapp die Hälfte aller Gamer sind Frauen und 61 % aller Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer nutzen täglich kleine Arbeitspausen zum Spielen. Obwohl Computerspiele also weitverbreitet sind und als Leitmedium der digitalen Kultur gelten, nutzen Arbeitgeber, Universitäten und Schulen ihr Lernpotenzial bisher kaum. Wäre es an der Zeit, durch Gamen klüger zu werden? Die beiden Autoren zeigen in ihrem Buch, welche Lernkompetenzen Gamer durch das Computerspielen entwickeln. Sie stützen sich dabei auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus ihren völlig überbuchten Seminaren Why we game und zeigen, wie wir am besten spielend Kompetenzen erwerben.

Martin Lorber, Thomas Schutz: Gaming für Studium und Beruf
Warum wir lernen, wenn wir spielen.

hep verlag, 2016, 128 Seiten, ISBN 978-3-0355-0466-8, CHF 23.00
auch als E-Book erhältlich.


Martin LorberMartin Lorber ist seit 2004 PR Director bei Electronic Arts und Mitinitiator der europäischen Konferenz über Computer- und Videospiele Clash of Realities derTechnischen Hochschule Köln. Martin Lorber hat einen Lehrauftrag für Public Relations an der Universität zu Köln und ist Mitglied im Advisory Board des Cologne Game Lab an der Technischen Hochschule Köln sowie in der Jury des Deutschen Computerspielpreises und des Deutschen Entwicklerpreises.

Thomas SchutzDr. rer. nat. Thomas Schutz ist Mikro- und Molekularbiologe, zertifizierter Lerntherapeut und lizensierter Analyst, Trainer und Berater für Talent- und Kompetenzdiagnostik und -entwicklung. Er besitzt Umsetzungserfahrung in den Bereichen Konzeption, Leitung und Implementierung lernzentrierter Förder-, Nachwuchs- und Weiterbildungsprogramme. Darüber hinaus ist er seit 2007 selbstständiger Personalberater. Seit 2012 arbeitet er als Lehrkraft für besondere Aufgaben (Lern- und Schlüsselkompetenzen und Entwicklung neuer Didaktikkonzepte).

Beide Autoren stehen für Interviews zur Verfügung.


Medienmitteilung
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Leseprobe
Martin Lorber
Dr. rer. nat. Thomas Schutz

Kontakt für Interviews, weitere Informationen und Rezensionsexemplare:
Sereina Gasser, Presse, sereina.gasser@hep-verlag.ch, 031 310 29 14