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Verkürzen und Verknüpfen

Verkürzen und Verknüpfen

Geschichte als Netz narrativer Fragmente - Wie Jugendliche digitale Netzmedien für die Erstellung von Referaten im Geschichtsunterricht verwenden

Wenn Schülerinnen und Schüler Geschichtsreferate für den Unterricht vorbereiten, nutzen sie selbstverständlich das Internet. Doch wie? Schreiben sie einfach aus Wikipedia ab?
Und falls ja, was hat das dann noch mit historischem Lernen zu tun? Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit diesen Fragen. Es wurden mit über vierzig Schülerinnen und Schülern Gespräche geführt und ihr Suchvorgehen am Computer wurde aufgezeichnet. Zudem wurden über hundert einzeln und gemeinsam erstellte Dokumente im Hypertext-Format ausgewertet. Es zeigt sich, dass die Jugendlichen das Internet als geschichtskulturellen Fundus verstehen. Sie wählen narrative Fragmente aus, die sie kombinieren und in die Lerngemeinschaft übertragen. Sie wenden dabei Strategien des Verkürzens und Verknüpfens an: Sie löschen Bezüge zu Herkunft und Kontext oder machen sie mit Hyperlinks sicht- und nutzbar.

Herausgeberschaft der Reihe «Geschichtsdidaktik heute» im hep verlag

Prof. Dr. Béatrice Ziegler
Politische Bildung und Geschichtsdidaktik, Pädagogische Hochschule FHNW, am ZDA, Aarau

Prof. Dr. Marko Demantowsky
Institut Sekundarstufe I und II, Pädagogische Hochschule FHNW, Aarau

Prof. Dr. Markus Furrer
Pädagogische Hochschule Luzern (PHLU)

Stephan Hediger
Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH)

Dr. Nadine Ritzer
Institut Sekundarstufe I, Pädagogische Hochschule Bern (PHBern)  

Buch | 1. Auflage 2013 | 464 Seiten | 15,5 x 22,5 cm, Broschur
ISBN 978-3-03905-964-5 | hep verlag | Reihe: Geschichtsdidaktik heute
CHF 46.00

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Rezensionen

Hodel kommt in der Annäherung an die nie ganz zu erfassende Realität einen Schritt weiter – ein Pionierwerk.

Basler Schulblatt vom Februar 2014